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Arena di Verona

Das Programm und Ticketreservierung

http://www.arena-verona.de/

Solferino

Die Schlacht von Soferino (Juni 1859). Ein denkwürdiger Kampf zwischen den Österreichern und den Russen einerseits, und den Italienern mit den Franzosen andererseits. 

Am 24.06.1859 besucht Dunant Napoleon III. wegen einer  Kolonialangelegenheit, und sieht das unendliche Leid.

Viele tausende schwer verwundete und tote Soldaten, bewegten den Schweizer Henri Dunant dazu, darüber nachzudenken, wie man das unsägliche Leid der Verwundeten lindern könnte. 

1863 wird ein ständiges Komitee eingesetzt, welches einen **Sanitäter und Krankenhelferverband für kriegsführende Armeen** bilden soll. Daraus erwächst der Verband des **Roten Kreuzes**.

1864 Unterzeichnung  des **Genfer Abkommens zur Verbesserung des Loses der Verwundeten auf dem Feld**. Hierin wird auch die Neutralität des Sanitäterverbandes festgeschrieben. Dies war die Geburtsstunde der Genfer Konvention, die dem Roten Kreuz, im Kriegsfall, neutralen Schutz durch die Kriegsparteien garantiert.

1901 Verleihung des Friedensnobelpreises an Dunant, eine späte Ehrung.

1903 Verleihung der Ehrendoktorwürde vom Ärzteverband.

30.10.1910 stirbt Henri Dunant.

In Solferino befindet sich eine schön gelegene Gedenkstätte zur Gründung des Roten Kreuzes.

Ab hier beginnen meine Baustellen

Verona

Diese Ausfühungen stammen aus Wikipedia

Die Arena

Das gut erhaltene und in das heutige Stadtbild mit einbezogene Amphitheater (Arena) wurde wahrscheinlich unter Antoninus um 50 n. Chr. erbaut. Es entstand zur gleichen Zeit wie das Kolosseum in Rom und ist somit eines der frühesten Beispiele für ein von den Römern fortentwickeltes, in Form eines geschlossenen Ovals angelegtes Amphitheater. Das Bauwerk ist 152 m lang, 123 m breit und hat einen Umfang von 435 m. Die klassisch gegliederte Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen; man muss sich das Original jedoch mit einer zusätzlichen Außenmauer aus rosafarbenem Marmor vorstellen. Das Innere der Arena besteht aus 45 Sitzreihen, welche 45cm hoch und 45cm tief sind, mit etwa 22.000 Plätzen. Im Sommer finden in der Arena die berühmten Opernfestspiele statt.

Umgeben ist die Arena von der Piazza Bra mit dem 1730 angelegten, gepflasterten Listone. Der breite Bürgersteig mit vielen Restaurants verläuft vor den Fassaden der Palazzi auf der Westseite des Platzes.

Piazza Erbe

Die Piazza delle Erbe, im Hintergrund der Palazzo Maffei mit dem Torre del Gardello
Blick auf die Piazza delle Erbe vom Torre dei Lamberti aus

Historische Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten umgeben die Piazza delle Erbe, Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik. An der dem Durchgang zur Piazza dei Signori gegenüberliegenden Schmalseite des Platzes stehen der wuchtige, an römische Barockbauten erinnernde Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello aus dem 14. Jahrhundert. Davor ragt eine Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen empor. Die mittelalterlichen Bürgerhäuser der Casa dei Mazzanti mit ihren Fresken begrenzen den Platz nach Osten. Im Zentrum thront über einem antiken Brunnenbecken die schon bald nach der Errichtung im 14. Jahrhundert zum Symbol der Stadt gekürte "Madonna Verona".

Von der Piazza delle Erbe sind es nur wenige Schritte zum Haus der Julia mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Für die Figuren in dem Schauspiel Romeo und Julia von Shakespeare gab es keine historischen Vorbilder und auch keinen Balkon der Julia. Angeblich wurde dieser Balkon von den Veronesern als touristische Attraktion gebaut. Was heute als Haus der Julia zur Besichtigung angeboten wird, ist immerhin der Rest eines großen palastartigen Baues, der im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie Capuleti war (Montagues und Capulets). Das immerhin stimmt.

Historische Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten umgeben die Piazza delle Erbe, Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik. An der dem Durchgang zur Piazza dei Signori gegenüberliegenden Schmalseite des Platzes stehen der wuchtige, an römische Barockbauten erinnernde Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello aus dem 14. Jahrhundert. Davor ragt eine Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen empor. Die mittelalterlichen Bürgerhäuser der Casa dei Mazzanti mit ihren Fresken begrenzen den Platz nach Osten. Im Zentrum thront über einem antiken Brunnenbecken die schon bald nach der Errichtung im 14. Jahrhundert zum Symbol der Stadt gekürte "Madonna Verona".

Von der Piazza delle Erbe sind es nur wenige Schritte zum Haus der Julia mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Für die Figuren in dem Schauspiel Romeo und  Julia von Shakespeare gab es keine historischen Vorbilder und auch keinen Balkon der Julia. Angeblich wurde dieser Balkon von den Veronesern als touristische Attraktion gebaut. Was heute als Haus der Julia zur Besichtigung angeboten wird, ist immerhin der Rest eines großen palastartigen Baues, der im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie Capuleti war (Montagues und Capulets). Das immerhin stimmt.

Piazza Dante / dei Signori

Mit befestigten Privatpalästen hatten die Scaliger die Piazza dei Signori mit dem Denkmal Dantes (von Zannoni) umbaut. Kommt man von der Piazza delle Erbe, passiert man den Palazzo dei Giudici. In dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert walteten die venezianischen Richter einst ihres Amtes. Rechter Hand stehen der romanische Palazzo del Comune von 1194 mit dem 83 m hohen Torre dei Lamberti sowie der Justizpalast von 1365.

Die gegenüber liegende Schmalseite der Piazza nimmt der Palazzo del Governo mit seinem Zinnenkranz ein. Wo einst die Scaliger residierten, ist heute die Provinzregierung untergebracht. Direkt neben den düsteren gotischen Palästen der gestürzten Scaliger erbauten die neuen Herren aus Venedig nach der Machtübernahme im 15. Jahrhundert ihre schöne Renaissance-Loggia Fra Giocondo.

Scaligera Burg

Die 1355 unter Cangrande II. erbaute Burg der Herren della Scala an der Etsch und die mit Zinnen bekrönte Festungsbrücke sind architektonische Meisterwerke. Zweck des Castelvecchio und der Ponte Scaligero war es, den Fluchtweg der Scaliger zum anderen Ufer der Etsch zu sichern. Die dreibögige Ponte Scaligero war zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung 1356 mit einer Hauptspannweite von knapp 49 m die größte Segmentbogenbrücke der Welt. Die Burg beherbergt heute ein Museum mit Werken der Veroneser Malerei und Skulpturen aus dem Mittelalter.

Der Balkon der Julia

In Verona steht, unweit der Piazza delle Erbe, das angebliche Elternhaus der Julia. Der Skaligerbau in der Via Cappello 27 gehörte ursprünglich dem Geschlecht Del Cappello (siehe Steinwappen im Gewölbebogen des Hinterhofes) und wurde bis in das vorige Jahrhundert als Fremdenherberge genutzt. Der berühmte Balkon im Innenhof wurde nachträglich für Touristen angebaut. Unweit nördlich davon (285 m Fußstrecke) befindet sich in der Via Arche Scaligere das angebliche Haus der Montagues.

 

 

Die Orte an der südöstlichen Seite :

Peschiera del Garda

Peschiera ist die südlichste Stadt am Gardasee. Hier befindet sich die sehr gut erhaltene Zitadelle aus der Öst. Monarchie unter dem Heerführer Radetzky. Heute noch erinnert ein Custozasekt durch dessen Namen, Cuve Radetzky, an diesen berühmten Feldherrn.

Die Zitaelle ist von den beiden Armen des Flusses Mincio (einziger Abfluß aus dem GS) umgeben.

http://www.peschieradelgarda.org/

Lazise

Aus Wikipedia:

Die Geschichte reicht bis in die mittlere Bronzezeit (16.-13. Jahrhundert v. Chr.) zurück.

Zahlreiche Funde in den Ortschaften La Quercia, Bor und Porto Pacengo wurden Zeugen dieser ereignisreichen Zeit.

Der alte Hafen

Im 11. Jahrhundert war Lazise eine Hafenstation, die im Besitz des Hauses Bevilacqua war, deren Vertreter hier eine Burg erbauten. Lazise war immer schon Mittelpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen. Der heutige Fischerhafen, der zur damaligen Zeit als Liegeplatz der venezianischen Galeeren und Boote galt, welche die Aufgabe hatten, das Veroneser Süd-Ostufer zu bewachen und zu beschützen, diente einst als Kriegshafen.

Der Ort konzentrierte sich zu dieser Zeit auf den Handel und das Militärwesen. Weiterer Ausbau sowie die Verstärkung dieser Schwerpunkte wurde durch nachfolgende Herrscher realisiert.

Erst durch die Scaliger verwandelte sich die heutige Altstadt in ein Bollwerk, das der Verteidigung der errichteten Waffenlager diente.

Die venezianische Galeere

Im Mai 1509 unterlag das venezianische Heer den kriegerischen Auseinandersetzungen bei Agnadello. Nach neuesten Erkenntnissen soll der Kapitän des Sees Zuane Moro die gesamte Flotte mit Steinen beschwert, in Brand gesetzt und schließlich versenkt haben. Vor dem neuen Hafen von Lazise befindet sich in etwa 500 Meter Entfernung vom Ufer in einer Tiefe zwischen 24 Metern und 27 Metern das Wrack der im 16. Jahrhundert gesunkenen Galeere, sie hat eine Größe von 30 Metern Länge und 3 Metern Breite.

Im Jahre 983 wurde die Ortschaft bereits unter Otto von Sachsen zur Gemeinde.

Nachdem sich die napoleonische Besetzung zurückgezogen hatte, war der Ort von 1815 bis 1866 in österreichischem Besitz.

Lazise trat mit dem Ende des 3. Unabhängigkeitskrieges und der nachfolgenden Volksabstimmung dem italienischen Reich bei.

Das wirtschaftliche Leben bestand früher ausschließlich aus dem Fischfang und der Landwirtschaft, im besonderen aus Wein- und Olivenanbau.

Garda

Pta. San Vigilio

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1110436/Gardasee-Tour-Teil-2-Katamaran-und-mehr#/beitrag/video/1112514/Gardasee-Tour-Teil-4:-Punta-San-Vigilio

Punta San Vigilio ist einer der bezaubernsten Orte der Welt.

Eine einzigartige Ortschaft, die seit 500 Jahren unberührt geblieben ist, wo zauberhafte Erlebnisse selbstverständlich sind.

Hier haben Millionen von Personen im Laufe der letzten 5 Jahrhunderte herrliche Tage erlebt. Der Ort hat Künstler inspiriert, Humanisten und Philosophen miteinander versöhnt. Hier wurden neue und alte Liebesgeschichten besiegelt.

Napoleon, der Zar Alexander II., Winston Churchill, Prinz Karl, König Juan Carlos von Bourbon, Lawrence Olivier und Viviene Leigh sind nur einige der Personen, die sich hier in San Vigilio vom dem täglichen Stress erholt haben.

Heute ist San Vigilio immer noch ein Stück Paradies, in dem man sich aufhalten und zauberhafte Momente genießen kann.

Torri del Benaco

Im 15. Jahrhundert erhielt Torri del Benaco eine besondere Bedeutung: Die Gemeinde wurde vom Dogen von Venedig zum Hauptsitz der „Gardesana dell'Acqua“ ernannt. Dies war ein Zusammenschluss von zehn Gemeinden zur eigenständigen Verwaltung und zur Unterbindung des Schmuggels zum Westufer des Sees.

Sehenswürdigkeiten

Torri del Benaco, Rückseite der Burg mit einer „Limonaia“, einem Limonen-Gewächsgarten

Es gibt hier eine Skaligerburg, die im Jahr 1383 zum Schutz des kleinen Hafens von Antonio della Scala gebaut wurde. Heute beherbergt die Burg eine Art Heimatkundemuseum mit Exponaten zu Fischereigeschichte und zum Olivenanbau der Gegend. Im Jahr 1760 riss man die zweite Ringmauer nieder, um einer Limonaia Platz zu machen – siehe Bild, die über den Winter abgedeckt und beheizt werden kann. Das Gewächshaus ist dem Museum angeschlossen und kann von dort aus besichtigt werden. Graf Carlo Bettoni-Cazzago, dessen Villa in Bogliaco besichtigt werden kann, widmete sich der Zitronenzucht am Gardasee. Damit die Südfrüchte den Winter überstehen konnten, entwickelte er Ende des 18. Jahrhunderts die Zitronengewächshäuser. Dazu trieb er zehn Meter hohe Pfosten in die Erde und umgab sie an drei Seiten mit Holz. Dadurch konnten so sehr erfolgreich Zitronen angebaut werden, die sehr widerstandsfähig waren. Im extrem kalten Winter 1928/29 erfroren aber praktisch alle Kulturen rund um den Gardasee, da das italienische Militär das Holz der Limonaien am Ende des ersten Weltkriegs zum Bau von Kasernen beschlagnahmt hatte.
Die kleine Barock
-Kirche „Santi Pietro e Paolo“ enthält eine wertvolle Orgel.

Es besteht eine ganzjährige Autofährverbindung nach Toscolano-Madreno auf der Westseite des Sees.

Malcesine

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1110436/Gardasee-Tour-Teil-2-Katamaran-und-mehr#/beitrag/video/1110436/Gardasee-Tour-Teil-2:-Katamaran-und-mehr

Geschichte

Der alte Ort ist um den Burgfelsen gesiedelt. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt. Nach der Zerstörung dieser Anlage und einem Wiederaufbau durch die Franken kam der Ort später an die Scaliger, welche die Burganlage erweiterten

Sehenswürdigkeiten

Castello Scaligero

Geprägt ist das Bild durch die Altstadt mit ihren vielen engen Gassen und der von weithin sichtbaren Skaligerburg. Diese steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees und gewährt vom Turm aus einen Blick über den Ort und den Nordteil des Sees. Die alte Kernburg mit Palas und Bergfried wurde durch die Scaliger errichtet. Im untersten Hof steht heute der „Palazzo Inferiore“, den Venedig 1620 für seine Garnison errichten ließ.

Auch Goethe machte 1786 während seiner berühmten „Italienreise“ Station in Malcesine. Dabei wurde er sogar kurz wegen Spionageverdachts festgehalten, als er beim Zeichnen der Skaligerburg beobachtet wurde. Dennoch zeigte er sich in seinen Tagebuchaufzeichnungen fasziniert von dem Ort und seinen Menschen. Eine Büste in der Burg erinnert an seinen Besuch sowie eine Gedenktafel, die am Hotel San Marco in unmittelbarer Nähe zum Hafen angebracht ist.

Palazzo dei Capitani

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der „Palazzo dei Capitani“, der schon gegen Ende des 13. Jahrhunderts von den Scaligern für ihren Statthalter erbaut wurde. Der Palast wurde dann im 15. Jahrhundert im Stil der venezianischen Gotik erneuert. Er war Sitz des Gouverneurs vom Ostufer, der abwechselnd in Garda, Torri del Benaco und eben Malcesine residierte. Zum See hin erstreckt sich ein Palmengarten mit einer Anlegestelle, über den der „Capitano“ seinerzeit sein Haus erreichte.

Orte auf der südwestlichen Seite:

Sirmione

Die Geschichte der Halbinsel reicht bis in die Steinzeit im 2. Jahrtausend v. Chr. zurück. Bereits im 17. Jahrhundert v. Chr. entstanden im flachen Wasser Ansiedlungen von Pfahlbauten, die sich von Saló bis Garda ausdehnten. Nach und nach wurde auch das Festland besiedelt, wenngleich keine Dokumentation über die Besiedlung vor der Zeit der Römer existiert. Es wird vermutet, dass auf der Halbinsel dank ihrer einzigartigen, Schutz bietenden Form schon sehr früh Ansiedlungen entstanden sind.

Zur Zeit der Römer war die Halbinsel ein Ferienort höhergestellter Familien. Von den in dieser Zeit entstandenen drei Villen sind heute nur die "Grotten des Catull" auf dem letzten der drei Hügel erhalten. Der Poet Gaius Valerius Catullus, der im 1. Jahrhundert v. Chr. in Rom gelebt hat, hat diesen Ort gelegentlich besucht und so der Villa ihren Namen gegeben.

Sirmione erlangte große Bedeutung durch seine Lage an wichtigen Verkehrswegen. Im "Itinerarium Antonii", einem Verzeichnis der Römischen Reichsstraßen aus dem 3. Jahrhundert, wird bereits die Existenz eines Ortes erwähnt, wo die Reisenden anhalten konnten, dem "mansino Sermione", der in der Mitte der Straße zwischen Brescia und Verona lag.

Unter der Herrschaft der Langobarden, die sich im Jahre 568 in Obertalien verbreiteten, entstanden verschiedene Klöster und Kirchen, von denen heute fast nichts erhalten ist.

Nach den Erfolgen der Inquisition in den 1250er Jahren in Südfrankreich in deren Kampf gegen die Katharer, zogen sich die Überlebenden nach Norditalien zurück. Sie konnten die Festung Sirmione als letzte Zufluchtstätte halten. 1276 wurde die Burg jedoch eingenommen und die Katharer, die die Eroberung überlebt hatten - etwa 200 wie auch schon 1244 in Montséqur - im Jahr 1278 in der Arena von Verona verbrannt.

Unter den Scaligern und während der Herrschaft der Venezianer wurden die römischen Befestigungsanlagen um- und ausgebaut.

Die Isola del Garda

Die Gardainsel – heute Privateigentum der Familie Cavazza – bekam im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Namen, die fast immer an die Namen der verschiedenen Besitzer gebunden waren: Insula Cranie, Insel der Mönche, Insel Lechi, Insel Scotti, Insel de’ Ferrari und später Insel Borghese.
Auch wenn es keine genauen Hinweise in den lateinischen Schriften gibt, besteht kein Zweifel, dass die Insel schon in der Römerzeit bewohnt war. Das bestätigen unter anderem die 130 gallisch-römischen Grabsteine, die hier gefunden wurden und die der Graf Luigi Lechi dem Römischen Museum in Brescia schenkte.
In den Jahrhunderten des Verfalls des Römischen Reiches wurde die Insel sich selbst überlassen und bis 879 als Jagdrevier benutzt.

Die erste geschichtliche Erwähnung befindet sich in einem Erlass von Karlmann, König von Bayern und Norditalien, aus dem Jahr 879. Der Erlass beurkundet die Schenkung der Insel zugunsten der Mönche von San Zeno in Verona. Die Insel gehörte den Mönchen für eine unbestimmte Zeit. Man weiß nur, dass die Insel gegen 1180 Teil eines Lehens war, das Kaiser Friedrich Barbarossa den Vorfahren von Biemino aus Manerba gegeben hatte. Im gleichen Jahr seiner Rückkehr aus dem Osten durch Albanien und Dalmatien besichtigte der Heilige Franziskus viele Orte Norditaliens, darunter auch den Gardasee, der einst Benaco hieß.
Die so fern von der Welt liegende Insel schien dem Heiligen Franziskus der ideale Ort für seine Ordensbrüder und Biemino aus Manerba, der vom Charisma des Heiligen stark angezogen war, schenkte ihm einen Teil der Insel.
Der Heilige Franziskus ließ im nördlichen felsigen Teil der Insel eine einfache Einsiedelei bauen.
Trotz der ununterbrochenen Überfälle von Soldaten aus Brescia, Verona und Mantua wurde dieser einsame Ort nie von den Mönchen verlassen.

Mit der Ankunft vom Heiligen Bernardino aus Siena im Jahr 1429 wurde das alte Kloster renoviert und erweitert. Die Insel wurde somit zu einem wichtigen geistlichen Meditazionszentrum, das berühmte Persönlichkeiten beherbergte, wie z.B. Pater Francesco Licheto, der aus der adligen Familie Lechi von Brescia stammte. Dieser gründete hier ab 1470 eine Theologie- und Philosophieschule. Der Tod von Pater Francesco Licheto bedeutete den Beginn einer Verfallszeit für die Religionsgemeinde der Insel.

Von 1685 bis 1697 wurde sie zu einem Kloster für die Novizien, wohin sich die Mönche zurückzogen.
Im Jahre 1778 wurde das schon uralte Kloster von Napoleon, der mit der zisalpinischen Republik ein Eigentumsrecht auf die Insel erwarb, endgültig geschlossen.
Später ging die Insel in den Besitz der Domäne über und in den folgenden Jahren hatte sie verschiedene Besitzer: Gian Battista Conter (1800), die Brüder Benedetti aus Portese (1803), Giovanni Fiorentini aus Mailand (1806) und der Graf Luigi Lechi aus Brescia (1817). Luigi Lechi ließ wichtige Renovierungs- und Bauarbeiten ausführen und zwanzig Jahre später überließ er die Insel seinem Bruder Theodor, einem ehemaligen General des napoleonischen Heers, der weitere Änderungen vornahm und Terrassen vor dem Haus hinzufügen ließ.

Im Jahr 1860 wurde die Insel vom Staat enteignet und dem Heer zugeteilt. Die Idee, eine Festung bauen zu lassen, wurde aber aufgegeben und es wurde beschlossen, die Insel zu versteigern. So wurde die Insel dem Baron Scotti zugeschlagen, der sie im Jahre 1870 dem Herzog Gaetano de Ferrari aus Genua und seiner Frau, der russischen Erzherzogin Maria Annenkoff, verkaufte.
Zwischen 1880 und 1900 widmeten sich die neuen Besitzer der Planung und der Ausführung des Parks. Sie ließen Eindämmungsmauern am See errichten und fruchtbare Erde und exotische Pflanzen auf die Insel bringen. Der Palast wurde mit Terrassen im italienischen Stil bereichert, die mit ausgefeilten Hecken und Blumenbüschen geschmückt wurden.
Vor dem Tod des Herzogs im Jahre 1893 entwarfen sie zusammen den Plan eines Palastes, der an der Stelle des alten Lechi Hauses gebaut werden sollte.

Die Villa im neogotisch-venetianischen Stil, die vom Architekten Luigi Rovelli geplant wurde, wurde zwischen 1890 und 1903 gebaut. Die Erzherzogin verfolgte persönlich die Bauarbeiten.
Das äußerst komplexe Gebäude besitzt eine eigene stilistische Einheit und eine seltene Stattlichkeit.
Die Fassaden haben Fenster mit spitzen Winkeln und in der südwestlichen Ecke erhebt sich ein Turm, der von Steinzinnen mit Blumenverzierungen im neogotischen Stil gekrönt ist.
Nach dem Tod der Erzherzogin wurde die Insel von der Tochter Anna Maria geerbt, die später den Prinzen Scipione Borghese aus Rom heiratete. Anna Maria vergötterte die Insel, pflegte den Park und die Familienerinnerungen und wohnte hier bis ans Ende ihres Lebens.

Als der Prinz im Jahre 1927 starb, wurde die Insel von der Tochter Livia geerbt, die mit dem Grafen Alessandro Cavazza aus Bologna verheiratet war. Diese hielten die Insel in einem sehr gutem Zustand und hinterließen sie dann ihrem Sohn Camillo, der sie wiederum seiner Frau Charlotte und seinen sieben Kindern vererbte. Diese kümmern sich bis zum heutigen Tage mit Leidenschaft um den Park und den Palast, den sie bewohnen.

Lesen Sie den Link 

www.isoladelgarda.com

Saló

Geschichte

In der Römerzeit als Pagus Salodium gegründet, residierten im Mittelalter in Salò die Visconti. 1337 wird Salò zur Hauptstadt der Magnifica Patria, einem Zusammenschluss der westlichen Gemeinden des Gardasees und einem Teil des Sabbiatals. Ab 1440 kontrollierte die Republik Venedig die Stadt.

Von 1943 bis 1945 war Salò die Hauptstadt der Repubblica Sociale Italiana von Mussolini unter der militärischen Protektion Deutschlands. Aufgrund dessen benannte Pier Paolo Pasolini seinen Film Saló oder die 120 Tage von Sodom nach der Stadt.

Ein bekannter Jugendstilbau ist die Villa Laurin, in der das Außenministerium untergebracht war und heute ein Hotel ist.

Sehenswürdigkeiten

Die Fassade des Doms
Innenansicht des Doms

Der Dom Santa Maria Annunziata ist sehr groß. Auch wenn die äußere Backsteinhülle das nicht vermuten lässt, so ist diese Kirche doch ein bedeutendes Werk der Spätgotik. Das Fußbodenmosaik hat eine dreidimensionale Wirkung.

Der Palazzo della Podestà beherbergt heute das Rathaus

Die lange Uferpromenade (Lungolago Zanardelli) bietet einen Blick auf eine Reihe von Palästen und Arkaden.

Gardone

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1110436/Gardasee-Tour-Teil-2-Katamaran-und-mehr#/beitrag/video/1113420/Gardasee-Tour-Teil-5:-Gardone

Il Vittoriale degli Italiani

Der Botanische Garten von André Heller

Gargnano

Lage und Daten

Die Stadt befindet sich in der Region Lombardei in der Provinz Brescia. Der Ort besteht aus 13 Ortsteilen, drei davon (Bogliaco, Gargnano und Villa) liegen am Gardasee, der Rest im Landesinneren zwischen Gardasee und dem Lago di Valvestino. Die Nachbargemeinden sind Brenzone / VR, Capovalle, Tignale, Torri del Benaco (VR), Toscolano-Maderno, Valvestino und Vobarno.

Das Klima ist stets mild, fast mediterran, da dieser Teil Westküste (die Riviera Bresciana) durch die Berge geschützt ist.

Geschichte

Gargnano wurde schon im Jahre 973 erwähnt. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde von den Franziskanern ein Kloster gegründet. 1285 erbauten sie die Kirche, die St. Franziskus gewidmet wurde.

Sehenswürdigkeiten

Der Kreuzgang von San Francesco

Kirche San Francesco

Franz von Assisi ließ ab 1289 hier eine Kirche und ein Kloster errichten. Von der Kirche ist jetzt nur noch eine Außenseite, die auch schon viel geändert wurde, übriggeblieben. Sehenswert ist der Kreuzgang mit vielfältig verzierten Säulen.

Das Innere der Kirche wurde im 17. und 18. Jahrhundert mehrmals umgebaut.

Kirche San Martino

Diese Kirche steht auf den Resten einer älteren Kirche. Nur der Glockenturm, eine renaissanceartige Konstruktion, blieb von dem ursprünglichen Bau übrig. Der erste Entwurf der Pfarrkirche soll von einem Trentiner Architekten gemacht worden sein. Die Vollendung des Bauwerks wurde 1837 dem brescianischem Architekten Vantini anvertraut. Im Innern befinden sich Bilder des Bertanza und G.B. Cesari und eine Jungfrau Morettos auf dem Hauptaltar.

Villa Feltrinelli

Villa Feltrinelli

In der Villa, die ehemals der Familie des Papierfabrikanten Feltrinelli gehörte, und in der während der faschistischen Republik von Saló von 1943 bis 1945 Benito Mussolini wohnte, ist heute das Grand Hotel a Villa Feltrinelli untergebracht. Der amerikanische Hotelier und Millionär Robert H. Burns kaufte die Villa 1997, investierte etwa 30 Millionen Euro und bewahrte sie so vor dem Verfall.

Villa Bettoni

Der Palazzo Bettoni, der dem gleichnamigen Grafengeschlecht noch immer gehört und vom Architekten A. Cristofori erbaut wurde, liegt direkt am See und besitzt einen sehr schönen italienischen Garten, der von Amerigo Pianelli gestaltet wurde, auf der Landseite, der aber durch die Durchgangsstraße Gardesana Occidentale vom Palazzo abgetrennt ist.

Limone

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1110436/Gardasee-Tour-Teil-2-Katamaran-und-mehr#/beitrag/video/1109466/Gardasee-Tour-Teil-1:-Zu-Gast-in-Limone

 

Garda ist ein Ort am Ostufer des Gardasees mit 3922 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009). Im und um den Ort gibt es eine üppige, schon fast mediterrane Vegetation. Daher ist er ein beliebtes Touristenziel am See. Garda wird geprägt von der Seepromenade und dem kleinen Hafen mit dem „Palazzo dei Capitani“ aus venezianischer Zeit.

In der Nähe von Garda ragt die Landzunge Punta San Vigilio in den See. Für den Philosophen Agostino di Brenzone war es der „schönste Ort der Welt“. Heute ist dieser Ort in Privatbesitz, die Benutzung des Strandes „Baia delle Sirene“ ist kostenpflichtig.

Bucht von Garda vom Tafelberg La Rocca aus gesehen

Geschichte

Reste von Pfahlbauten zeugen von einer sehr frühen Besiedlung. Verbürgt ist, dass hier Theoderich, der König der Goten, im 5. Jahrhundert eine Burg – die Rocca di Garda – auf einem Felsplateau hoch über dem Ort errichten ließ. Sie galt lange als uneinnehmbar – sogar Kaiser Barbarossa gelang es nicht, sie einzunehmen. In der mittelalterlichen Literatur wurde diese Burg „Ze Garten“, also „der Garten“ genannt. Fünf Jahrhunderte später herrschte hier der Langobardenfürst Berengar II., bis er von König Otto dem Großen besiegt und lebenslänglich in Bamberg eingekerkert wurde. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert von den Venezianern zerstört.

Garda hat nicht nur aufgrund seiner langen Geschichte einen durchaus unverwechselbaren Charakter, der sich vor allem in seiner kleinen, aber attraktiven Altstadt und der schönen Uferpromenade - deren Verlängerung nach Süden bis nach Bardolino reicht - präsentiert, ähnelt aber an den Ortsrändern vielen anderen, vom Tourismus geprägten Siedlungen am Ufer des Gardasees.

Garda - Hafen an der Uferpromenade